Kurzvorstellung des Dekomat
Verblüffend vielseitig: Das ist der Dekomat
Der Dekomat ist eine Frässchablone, die das Einsatzpotential der Handoberfräse erheblich erweitert. Sie können mit dem Dekomat umfangreiche Fräsarbeiten im Bereich Veredeln und Verzieren von Materialien (Holz und Kunststoff) vornehmen. Es können Muster gefräst werden, die sonst nur in langwieriger anspruchsvoller Handarbeit geschnitzt werden. Musterfräsungen, die bisher nur mit einer CNC-Fräsmaschine möglich waren, sind nun ebenfalls mit der Handoberfräse möglich.
Der Dekomat ist nicht nur eine Frässchablone, sondern ein unbegrenzt erweiterbares Frässystem. Die Vielfalt des Systems zeichnet sich durch die Nutzung verschiedener Fräser, Frästiefen, Kopierhülsen und schließlich auch nachkaufbarer Schablonen aus. Ein Großteil der angebotenen Dekomat-Innenteile sind untereinander kombinierbar.
Geeignet ist der Dekomat für alle gängigen Handoberfräsen mit 17 mm Kopierhülse (im Zubehörhandel erhältlich). Bei einigen Mustern können 24 sowie 30 mm Kopierhülsen verwendet werden.
Die Bedienungsanleitung enthält eine Fräservorschlagsliste. Um die Muster zu variieren, können Sie auch andere Fräsertypen ausprobieren.
Die Anwendung des Dekomat ist Schritt für Schritt mit der ausführlichen Bedienungsanleitung leicht zu erlernen.
Das alles ist mit dem Dekomat möglich und noch viel mehr !!
- Musterfräsungen unterschiedlichster Art mit der Möglichkeit der eigenen Musterkreation
- Ausstechen und Ausschneiden von Formen
- Verzierungsarbeiten und Formenausstechen gleichzeitig
- Reparieren z. B. von ausgebrochenen Türscharnierlöchern
- Bohrungen
- Kreise und Kreisteile
- Forstnerbohrer- und Zylinderbohrer-Ersatz (z. B. 40 mm für Teelicht)
- Herstellung von Konusplättchen aus dem Original-Holz
- Kerbschnitzähnliche Fräsungen
Beispiele, was mit dem Dekomat bearbeitet oder erstellt werden kann:
Massivtüren, Bänke, Schränke, Schubladen, Blumenkästen und Kübel, Geländer, Zaunpfosten, Uhren und Kleinmöbel, Mobiles, Lampenschirme, Laternen, Spielzeug, Fensterschmuck, Malschablonen, Rosetten usw.
Wie funktioniert der Dekomat ?
Der Dekomat besteht aus einer Grundplatte, in die ein Dekomat-Innenteil Ihrer Wahl eingelegt wird. Durch genau definiertes Versetzen oder Wenden des Dekomat-Innenteils nach jedem Fräsvorgang (Abfahren der Konturen der Ausschnitte mit der Kopierhülse) entsteht so ein komplettes Gesamtmuster. Die Muster lassen sich auch halbieren oder vierteln. Sie können erweitert werden, wenn sie nebeneinander oder übereinander gefräst werden.
Um die Muster auszutesten, können Sie einen Bogen Zeichenpapier unter die Frässchablone legen.
Um Fräsfehler zu vermeiden, ist es empfehlenswert, wenn Sie den Fräsverlauf des Musters mit Hilfe der erhältlichen Zeichenhilfe (Kunststoffhülse 17 und 24 mm) und einem Bleistift vor dem eigentlichen Fräsvorgang auf das Werkstück übertragen. Die Zeichenhilfe stellt die Kopierhülse dar und der Bleistift den Fräser.
Die Auswahl des zu fräsenden Musters erfolgt durch ein Musterauswahlblatt, das jedem Dekomat-Innenteil beigefügt ist. Es enthält alle Informationen, die zum Fräsen des ausgesuchten Musters benötigt werden.
Die gewünschte Position des Fräsmusters wird durch ein gezeichnetes Kreuz auf dem Werkstück festgelegt (Mittelpunkt des Zeichenkreuzes = Mittelpunkt des Musters).
Die Grundplatte wird auf das Werkstück gelegt, mit Hilfe des erhältlichen Justierkreuzes entsprechend ausgerichtet (Zeichenkreuz und Justierkreuz in Deckung bringen) und mittels z. B. Schraubzwingen fixiert. Nun wird die Frästiefe an der mit Kopierhülse und Fräser bestückten Handoberfräse eingestellt.
Dann führt man die Handoberfräse an den Innenkanten der zum Muster zugehörigen Ausschnitte im Dekomat-Innenteil entlang (Fräsweg). Der Mustervorgabe entsprechend wird das Dekomat-Innenteil nach jedem Fräsvorgang durch Versetzen oder Wenden in eine neue Position gebracht. Diese Schritte werden solange wiederholt, bis das gewünschte Muster komplett gefräst ist.
Aus welchem Material besteht der Dekomat ?
Das Dekomat-Innenteil besteht aus Polyethylen PE.
Dieser hochwertige, langlebige Kunststoff zeichnet sich durch ausgezeichnete Gleitfähigkeit, gute Abriebfestigkeit, hohe Stabilität und optimale Maßgenauigkeit aus.
Die Grundplatte besteht aus Polypropylen PP.